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Diplom-Psychologe

Rainer Mannheim-Rouzeaud

 
Als Psychologischer Psychotherapeut führe ich eine Praxis in Karlsruhe (Südweststadt):

Karlstraße 120
76137 Karlsruhe

Email: praxis@r-mannheim.de

Telefon: (0721) 821814

Telefonische Terminvereinbarung ist erforderlich. Beste Anrufzeit ist täglich zwischen 15 und 18 Uhr.

Abrechnung über alle gesetzlichen Krankenkassen und privat. Weitere formale Informationen hier -->>



Psychotherapie


bedeutet, die Probleme zur Sprache zu bringen, und zwar so umfassend und ausführlich, dass auch die unverstandenen, unliebsamen Teile des Seelenlebens sichtbar werden können und dadurch ein Verständnis für das gesamte seelische "Getriebe" aufkommen kann. Dies gelingt nur, wenn die Bereitschaft besteht, die beiden Grundregeln einzuhalten:
  1. Hier soll alles gesagt werden, was in den Kopf kommt, auch wenn es schwierig oder peinlich ist, also kein Alltagsgespräch geführt werden.
  2. Was in der Therapie zur Sprache kommt, soll nicht nach außen getragen werden.

Da die Psychotherapie von vielen Seiten --  oft ohne psychologische Fundierung -- beeinflusst wird und auch praktiziert werden kann, gibt es eine Reihe von Fehlentwicklungen, die zu falschen Erwartungen geführt haben. Daher die folgenden Hinweise:
  • Psychotherapie ist nicht für jedermann/frau; sie verlangt Mitarbeit, Termintreue und ein gewisses Maß an Leidensfähigkeit.
  • Psychotherapie verträgt sich im allgemeinen nicht mit längerem Krankgeschriebensein. Depressionen und Ängste werden durch langen Krankenstatus nicht besser, sondern verstärken sich. Bei Problemen am Arbeitsplatz (Mobbing) entstehen unreparierbare Fehlentwicklungen, wenn sich jemand über Monate hat krank schreiben lassen, anstatt rechtzeitig die Probleme zur Sprache zu bringen.
  • Psychotherapie ist eine Leistung der Krankenkassen, dennoch ist sie nicht von der medizinischen Wissenschaft, sondern von der Psychologie her zu denken. Ihre Begründung und Methodik ist nicht aus Analogien zur Krankenbehandlung ableitbar. So kann z. B. der Begriff "Krankheit" in der Psychotherapie nur metaphorische Bedeutung haben. "Heil" machen heißt hier: Die Bruchstücke einer Geschichte wieder zu einer ganzen Geschichte werden zu lassen. [Sigmund Freud hat nicht umsonst das Bild der archäologischen Arbeit als Vergleich benutzt.] 
  • Die Einnahme von Psychopharmaka ist keine Psychotherapie, sondern ein - manchmal  sinnvoller - Notbehelf. Psychologisch gesehen stellen sie eine Art "Schmerzmittel" dar.

 

Eigene Veröffentlichungen:

- „Psychologische Beratung in der Zentralen Studienberatung“ (Zeitschrift "Zwischenschritte" Heft 2/1985 S. 86 ff.)
- "Berufspolitik im Wandel" (Report Psychologie; Heft 11+12/1986)

- "Der Übergang von der Schule zur Universität" (Düsseldorfer Uni-Zeitung; Nr. 1/92)

- "Bilder des Wissens" – Warum auch gute Schüler an der Universität scheitern“ (Zwischenschritte 11.Jahrg. 2/1992, S. 85 ff.)

- "Sigmund Freud als Psychologe" (Report Psychologie; Heft 1/1993)

- "Qualitätssicherung auf Abwegen" (Psychotherapeutenjournal Heft 4/2004, S. 340 ff.)

- "Qualitätssicherung und Qualitätsmanagement":Ein prächtiger Stoff für des Kaisers neue Kleider (Offener Brief an die KV Nordbaden vom 10.12. 2004)

- "Qualität kommt von qualitas", eine Kritik des Qualitätsmanagements aus psychotherapeutischer Sicht

- Schreiben an die Bundespsychotherapeutenkammer vom 02.04.2008

- "Psychotherapie ohne Psychologie?"
Eine Kritik der S3-Versorgungsleitlinie >>Unipolare Depression<< (Report Psychologie; Heft 6/2010; S. 296 f.)

Hier geht's zum:

Berufsverband Deutscher Psychologen
Landespsychotherapeutenkammer Baden-Württemberg
Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg

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